7. Juli 2014

[Movie Review] Das Schicksal ist ein mieser Verräter


Hallo ihr Süßen,

vergangene Woche bin ich nun endlich mal wieder im Kino gewesen und natürlich musste ich "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" ansehen. Als der Film noch nicht angelaufen war erzählte mir eine Freundin vom Buch und der Plott klang traumhaft gut und nach einem Buch, dass man gerne zwei Mal liest. Also pfiff ich mir schnell das Buch rein und konnte dann endlich, endlich den Film sehen.

Die Geschichte: Hazel und Augustus - beide Krebskrank - lernen sich während einer Gruppentherapie kennen und werden ziemlich schnell gute Freunde. Sie verbringen einen Nachmittag miteinander in dem sie übereinander sprechen, tiefsinnige Gespräche führen und Hazel Augustus quasi dazu zwingt ihr Lieblingsbuch zu lesen - Ein herrschaftliches Leiden. Gus ist ebefalls gepackt von dem Buch und nutzt seinen Herzenswunsch der Feenstiftung dazu mit Hazel gemeinsam den Autor in Amsterdam zu besuchen.


Der Film: Getreu dem Buch wurde wirklich viel daraus umgesetzt. Es fehlen kaum größere Parts und die Geschichte zieht sich gut durch. Obwohl die Thematik recht grausam und traurig ist, lockern kleinere Witze und lächelnde Schauspieler den sonst so trüben Film auf. Die Liebesgeschichte zwischen Augustus und Hazel trägt dazu natürlich auch viel bei. Schon nach ein paar Minuten kann man sich gut in die Protagonisten hineinversetzen und bei sanften Gemütern kamen dann auch bald die ersten Tränen.


Meine Meinung: Sicher fehlt es dem Film an nichts. Da gibt es Liebe, den Krebs, die Angst aufzuwachen und der Mensch, der einem die Welt bedeutet könnte weg sein... einfach so. Und dennoch war ich nicht zufrieden. Das Buch brachte mich wirklich zum weinen und ich habe jede Vorschau, jedes Bild und jeden Kinotrailer gemieden bis zu dem Moment in dem ich im Kino saß und war dann voll enttäuscht. Die Hauptcharaktere waren meiner Meinung nach einfach nicht gut, wenn ich bedenke wie alt die "Kinder" sind, ich dachte ständig da stehen 2 Erwachsene, gut und gerne Ende 20 und versuchen uns zu lehren wie wichtig es ist zu kämpfen und an seinem Leben zu hängen. Für mich war der Film eine Ansammlung guter Buchzitate und auch ein bisschen zu lang. Das mag jetzt wie meckern auf hohem Niveau klingen, aber wie fast immer ist das Buch einfach packender, schöner.

Wie hat euch der Film gefallen?
Fandet ihr das Buch auch besser?
Oder war beides rausgeschmissenes Geld?

Kommentare:

  1. hey liebes,
    habe damals gebloggt und wollte heute mal neu starten, leider ist jeder anfang schwer. deshalb würde es mich sehr freuen, wenn ich vielleicht eine kleine unterstützung bekommen könnte. eine kleine vorstellung wäre wirklich super, ansonsten kannst du gerne selbst mal vorbei schauen. zwar noch etwas leer, ist halt erst der neuanfang. hoffe es gefällt dir :)

    liebe grüße
    emine ♥

    http://eminevogue.blogspot.de/

    das schicksal ist ein mieser verräter als buch kannte ich nicht, aber weil diese sehr gehypt wurden ist, hatte ich mir viel vom film erhofft. so schlecht war er nicht, war auch zu tränen gehört, aber ich persönlich finde das dass viele gehype, die hohen erwartungen leider etwas kaputt gemacht haben.

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