20. Dezember 2011

Eine Rezension #2

Ausschnitt aus 'Evil' von Jack Ketchum.

Und ich dachte daran was Meg schon durchgemacht hatte, bevor wir sie kennengelernt hatten. Sie hatte ihre Eltern verloren, nur noch Susan war ihr geblieben - und dann hatte sie diesen Ersatz bekommen. Dieses Zerrbild von einer Mutter. Diesen bösen Scherz einer Mutter, die ihr nicht bloß den Ring genommen hatte, sondern alles, ihren Körper, ihre Zukunft, ihr Leben - und das alles unter dem Vorwand sie aufzuziehen, während sie sie in Wirklichkeit in den Dreck gestoßen hatte, immer tiefer und tiefer...
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Die Beschreibung des Buches fällt mir wirklich schwer. Ein sadistischer Horror-Roman. Als Leser hofft man ständig auf einen kleinen Lichtblick der der Geschichte einfach einen mehr oder weniger positiven Schluss verleiht, etwas dass das Ganze nicht so heftig erscheinen lässt. Zwischendurch musste ich einfach wegschauen und mich fragen: Warum?
Warum tut, die 'Ersatzmutter' das? Auch wenn es einem immer im Kopf bleibt, dass das alles eine fiktive Geschichte ist, fragt man sich dennnoch wie Menschen zu so etwas fähig sein können. Ein Buch wie kein anderes. Mehr kann und möchte ich beim besten Willen nicht zu dem Buch sagen. Leser mit schwachen Nerven sollten es lieber bleiben lassen. Und ich bin mir auch grad nicht so Sicher ob ich mir den Film dazu auch anschauen sollte. Vielleicht in ein, zwei Monaten.

Wie auch immer! Erschienen ist Evil im Jahr 2005 beim Heyne-Verlag. Kostenpunkt um die 9 Euro für's Taschenbuch und für das Geld erhält man auch noch ein aufwühlendes Lese-Erlebnis.

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