5. Dezember 2011

die ersten 100

The Tokyo Diaries... Das Buch ist rasant! Ich bin angwidert, habe Mitleid, bin verknallt und amüsiert. Ich bin also hin und hergerissen, frage mich, ob dass die 9 Euro wert war (als Azubi muss man sich solche Sachen zwei mal überlegen) und bin noch nicht mal richtig im Geschehen. Oder doch schon in mehreren gleichzeitig?
David Schumanns Buch ist wie Tokyo selbst... irgendwie abgefahren, schnell und man hat ständig das Gefühl gehetzt zu sein. Ich habe nun beschlossen weiter zu lesen. Einerseits ist es ja ganz schön krass geschrieben das Ganze, andererseits auch saukomisch und im nächsten Moment denkt man nur 'what the fuck?'.
Nun mal zu den 'Einblicken in ein unbekanntes Japan'. Ich glaube (und eigentlich gehe ich mal hier einfach von mir aus) wissen die meisten Leser schon - auch ohne in Japan gewesen zu sein - wie reizüberflutend Tokyo ist. Und wie sick. Wie strikt. Wie ausgelassen. Leute, die keinen Plan von Japan haben werden vermutlich schon überrascht von den Einblicken des guten 'German Daves' sein, aber für (zum Beispiel) Otto-Normal-Mangaleser ist das meiste davon nix neues. Außerdem wird das auch ein Großteil der Leser sein... einfach Leute die sich von vornherein schon für Japan interessieren.

EGAL... so seltsam dieses Tagebuch auch ist, so flüssig ist es auch zu lesen, deswegen lege ich es mal noch nicht weg. Irgendwo macht es ja schließlich auch Spaß zu lesen was für Leute sich um den Autor scharen. Außerdem (und das ist ganz schön wichtig) ist >Der Soundtrack< schon awesome :)
Eine Kaufempfehlung will ich allerdings noch nicht aussprechen, da ich wie gesagt erst 100 Seiten gelesen hab und diese Lektüre irgendwie unberechenbar zu sein scheint. Ich lass mich überraschen. Wieder und wieder und wieder.


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